ladeloesung
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Ladelösung / Ladeeinheit
Hintergrund
Nach den Erfahrungen mit der ASG-32 Batterie, wollen wir für die FES Akkus:
- verhindern, dass sie über einen längeren Zeitraum per Ladegerät auf 100% erhalten werden.
- unnötige Zyklen vermeiden
- möglichst die Batterien auch während der Saison nicht mit 100% Ladestand lagern (Entladen auf storage charge während der Saison wäre hingegen kontraproduktiv bezüglich Zyklen)
- Die Batterien sollten aber auch nicht im fast leeren Zustand gelagert werden. Laden auf Storage, dann auf 100% vor Flugtag wäre am besten.
Wünschenswert wäre eine Lösung, welche dies möglichst automatisiert und vernetzt ist, so dass niemand auf den Platz fahren muss, um das Laden zu starten.
Standard Ladelösung
- Die Ladegeräte sind durch ein Datenkabel mit dem BMS verbunden. Protokoll ist unbekannt. Wer den Ladevorgang steuert ist unklar (BMS oder Ladegerät), jedenfalls werden die Ladegeräte nur aktiviert bei vorhandener Datenverbindung (und deaktiviert, wenn die Datenverbindung getrennt wird).
- Wenn nicht aktiv, ist das Ladekabel mechanisch getrennt (Relaiskontakt)
- Der Ladeprozess wird automatisch gestartet (BMS ein, Ladegerät verbunden) und endet immer bei 100%.
- Wenn volle Batterie eingesteckt bleibt, wird wahrscheinlich eine Erhaltungsladung gemacht (TBV. wie? periodisch? Zwischendurch auch getrennt?)
- Balancing scheint Teil des Ladevorgangs zu sein und wird im BMS gemacht (leichte Entladung einzelner Zellenschichten).
- Entladegerät stoppt Entladung bei 50% automatisch (Storage charge, nur bei Einwinterung).
Anforderungen
Funktion
- Die FES-Akkus sollen kurz vor einem Flugtag auf 100% geladen werden (basierend auf Reservation, evtl. mit Zusatzflag oder durch interaktive Anforderung des Piloten in separatem System)
- Die FES-Akkus sollten unmittelbar nach einem Flug mit starkem FES-Gebrauch auf eine mittlere Ladung aufgeladen werden (automatischer Ladestopp)
- Ladungserhaltung soll unterdrückt werden (wenn z.B. Flugzeug doch nicht benutzt wurde).
- Batterieladezustand sollte remote abgefragt werden können.
- Ladezyklen und andere relevante Aktivitäten sollten geloggt werden.
- Die Einheit sollte überwacht werden (mit automatischer Benachrichtigung an benannte Personen bei Problemen oder Unerreichbarkeit).
Mechanisch
- Alle zum Laden der FES-Akkus benötigten Komponenten sollen in einer Einheit zusammengefasst sein.
- Komponenten zum Laden der Avionik-Batterien sollten ebenfalls in der Einheit sein.
- Die Einheit soll mobil sein (Verschieben im Hangar und nach Werkstatt)
- Die Einheit soll die ausgebauten FES-Akkus beherbergen und verschieben können
- die Transportboxen können dazu verwendet werden (nötig? sind für Feuerschutz? Oder eher problematisch, da scharfkantig)
- Wenn Avionik-Ladegeräte Teil der Einheit sind, sollte auch ein dedizierter Platz für die Avionikbatterien in der Einheit vorgesehen werden.
- die Einheit sollte ebenfalls Platz bieten für das Seitenflossen-Ausgleichsgewicht, bzw. den Platzhalter.
- Alle benötigten Kabel sollen sauber verstaut werden können.
- Die Einheit soll sich zur Mitnahme in Lager eignen, oder die wesentlichen Komponenten sollen einfach abnehmbar sein.
- Die Einheit kann einen kleinen Schemel beherbergen (Zugang Batterieschacht in Seitenflosse)
- Die Einheit kann eine Hebevorrichtung für die FES-Akkus beherbergen (Ein-/Ausbau, ca. 30kg).
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